Vom Zwei-Mann-Unternehmen
zum renommierten deutschen Betrieb

Hawle Deutschland wurde 1967 in Freilassing gegrĂŒndet. Im engen Dialog mit deutschen Kunden wurde das Hawle Produktsortiment stetig weiterentwickelt und den individuellen KundenbedĂŒrfnissen angepasst. Neben den ĂŒber 5000 Artikeln stehen dem Kunden heute auch zahlreiche Sonderlösungen zur VerfĂŒgung.

Unser Unternehmen ist fest an seinem Ursprungsort im Berchtesgadener Land verwurzelt. Mittlerweile zĂ€hlt Hawle mit ca. 270 Mitarbeitern zu einem der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Region, welcher sich vom reinen Armaturenhersteller zu einem unabhĂ€ngigen Hersteller und Systemanbieter entwickelt hat.


Um den eigenen hohen QualitĂ€tsansprĂŒchen an den Produkten und Serviceleistungen gerecht zu werden, erweiterte die Hawle Gruppe Deutschland neben dem Stammwerk in Freilassing und der eigenen Gießerei in FĂŒrstenwalde mit der Hawle Kunststoff GmbH in Wiehl  und der Hawle Service GmbH in BrĂŒhl ihr Leistungsspektrum.

Der erfolgreiche Markteinstieg 1967 und die kontinuierliche Suche nach neuen GeschĂ€ftsfeldern ermöglicht es Hawle heute und auch in der Zukunft seinen Kunden eine große Bandbreite an kundenorientierten Leistungen anzubieten.

2017

Übernahme der Gesellschaftsanteile von Hawle Ungarn

Die Hawle Deutschland Gruppe ĂŒbernimmt die Anteile der Hawle Österreich Gruppe an Hawle Ungarn und ist damit alleinige Gesellschafterin von Hawle Ungarn.

2017

Neues VerwaltungsgebÀude

Das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens erforderte eine KapazitĂ€tserweiterungen im produktiven, sowie im administrativen Bereich. Es wurden PlĂ€ne entwickelt, um einerseits die ProduktionsflĂ€che zu optimieren und zum anderen dringend benötigte BĂŒroflĂ€chen zu schaffen. Der Spatenstich fĂŒr die drei Bauabschnitte erfolgte im FrĂŒhjahr 2015. Mit dem Neubau unterstrich die Hawle Armaturen GmbH wieder einmal ihr Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland.

2016

GrĂŒndung Hawle Service

Mit der Hawle Service GmbH gelang es dem Kunden eine große Bandbreite an kundennahen Dienstleistungen zu schaffen. Zum Leistungsspektrum der Hawle Service GmbH gehören die Inspektion und Wartung von Armaturen aller Fabrikate fĂŒr Gas- und Wasserverteilungsanlagen u. a. Hydranten, Absperrarmaturen, Druckregelventile, BEV und Schachtarmaturen gemĂ€ĂŸ den Vorgaben aus dem DVGW-Regelwerk. Arbeiten im Hausanschlussbereich wie z. B. Gas-/WasserzĂ€hlerwechsel oder Wartung von GasdruckregelgerĂ€ten komplettieren das breitgefĂ€cherte Serviceangebot.

2015

GrĂŒndung Hawle Kunststoff

Mithilfe der Hawle Kunststoff GmbH gelang der Sprung in eine neue Marktnische. Dem Kunden bieten sich seit dem die Möglichkeit des Erwerbs von innovativen und flexiblen Schachtsystemen in Kombination mit vorinstallierten Hawle Armaturen. Diese nachhaltigen Komplettlösungen zeichnen sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad aus und ersparen eine aufwendige Montage in der Baugrube.

2013

MarkteinfĂŒhrung Überflurhyrant R1

Eine Anfrage des Flughafens Fraport gab den Anstoß fĂŒr eine weitere Innovation. Eingebaute Hydranten bereiteten dem Flughafenpersonal immer wieder Probleme, der Wunsch nach Hawle QualitĂ€t wurde laut. Das Personal war mit den bereits verbauten H4 DN 100 Hydranten durchaus zufrieden. Hawle erkannte, dass das normale Absperrprinzip zwar auf DN 150 umgesetzt werden könnte, hierdurch aber keine Vorteile gegenĂŒber dem Standard zu erreichen waren. Das gesetzte Ziel, möglichst niedrige Drehmomente zu erreichen, konnte schließlich durch den den Ringzylinder bewerkstelligt werden.

2012

Neue Lagerhalle

2012 schaffte Hawle die Grundlage fĂŒr weiteres Wachstum und erweiterte das FirmengelĂ€nde um eine neue Lagerhalle. Die Halle wurde auf dem ehemaligen Fußballplatz der Firma realisiert. Auf dem Hallendach wurde eine Photovoltaik Anlage errichtet. Der gewonnene Strom wird wiederum selbst verbraucht oder in das örtliche Versorgungsnetz eingespeist.

2008

Trauer um den GrĂŒnder Heinz Engelbert Hawle

Der Tod des einstigen GrĂŒnders von Hawle Freilassing - Heinz Engelbert Hawle - ĂŒberschattete trotz der MarkteinfĂŒhrung des K3-Schiebers das darauffolgende Jahr.

2007

MarkteinfĂŒhrung Tele-Hydrant

Ausschlaggebend fĂŒr die fortschrittliche Erfindung des Tele-Hydranten war die Idee eines Kunden, welcher ursprĂŒnglich einen versenkbaren Überflurhydranten erwerben wollte.
Nachdem die ErfĂŒllung dieses Wunsches sehr aufwĂ€ndig gewesen wĂ€re und die BedĂŒrfnisse des Kunden dennoch erfĂŒllt werden sollten, entwickelten die Konstrukteure in umgekehrter Form einen „herausziehbaren“ Unterflurhydranten.

2007

40 Jahre Hawle

14 Außendienstmitarbeiter, 220 Mitarbeiter am Standort Freilassing und 220 Mitarbeiter in FĂŒrstenwalde sorgten fĂŒr die steigende Umsatzentwicklung des Unternehmens.
Auch einer Orientierung auf dem Markt ĂŒber dem Atlantik stand mit der GrĂŒndung der Firma H-TEC in den USA nichts entgegen und versprach positive AusschĂŒttungen. Den AnsprĂŒchen des amerikanischen Marktes mit seinen individuellen Standards erfĂŒllen die dort ansĂ€ssigen Mitarbeiter von nun an mit UnterstĂŒtzung der deutschen Kollegen.

ZusĂ€tzlich zur 2006 gekauften FlĂŒssig-ZapfsĂ€ule erwarb Hawle 2007 eine Waschanlage und vergrĂ¶ĂŸerte so das Angebot fĂŒr die Autofahrer.

2003

MarkteinfĂŒhrung Hawle PRO-Klappe

2003 gelang das Problem von Standardklappen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Als Schwachstelle galt hier vor allem die an der Klappenscheibe eingeklemmte Dichtung. Da dies nicht spannungsfrei möglich war, wanderte die Dichtung ĂŒber die Jahre nach außen, mit der Folge einer Erhöhung des Drehmoments. Im Extremfall fĂŒhrte dies sogar zu einem Abscheren der Dichtung.
Die Einlagerung und Stahlarmierung der Dichtung im GehĂ€use der konstruierten PRO-Klappe sorgte fĂŒr die entsprechende Lösung und FormstabilitĂ€t. Je nach Druck wird die Dichtung an die Scheibe angepresst und hat "Spiel im Sitz".

2001

Erfindung Rollmembrantechnik bei Be- und EntlĂŒftungsventilen

Nur ein Jahr spĂ€ter gelang es mit dem Be- und EntlĂŒftungsventil eine weitere Neuheit ins Rennen zu schicken. Hintergrund der Erfindung des Be- und EntlĂŒftungsventils im Abwasserbereich war das BedĂŒrfnis, den Korrosionsschutz und die QualitĂ€tsstandards von Hawle auch in diesem Armaturenbereich zu platzieren. Bis zu diesem Zeitpunkt verkaufte das Unternehmen entsprechende Ventile als Handelsware oder verbaute diese in die eigens entwickelten Abwassergarnituren. Durch die Rollmembrane (der erste Prototyp war ein Fahrradschlauch) konnte eine EntlĂŒftungsleistung fĂŒr Betrieb und FĂŒllen erreicht werden. Je nach anfallender Luftmenge (proportional) öffnet das Membran. Das gleiche Prinzip wurde spĂ€ter in das HAVENT implementiert.

Als grĂ¶ĂŸte Anlage im sĂŒdlichen Bayern zĂ€hlte die im gleichen Jahr gebaute Photovoltaikanlage auf der Produktionshalle in Freilassing. Zeitgleich sorgte ein identischer Bau in FĂŒrstenwalde ebenfalls fĂŒr die Produktion von umweltfreundlichen Solarstrom.

2000

MarkteinfĂŒhrung FrĂ€serschelle

Zur Überwindung der bestehenden Nachteile gĂ€ngiger Armaturen schaffte es Hawle mit Erfindung der FrĂ€serschelle, den sonst sehr hohen Umdrehungszahlen, dem hohen Aufbau und dem schlechten Korrosionsschutz, zu trotzen. Umgesetzt wurde dies durch eine Zustellmutter mit mehrgĂ€ngigem Gewinde.

1997

30 Jahre Hawle

Kontinuierlichen Wachstum verzeichnete weiterhin die Mitarbeiterzahl in Freilassing. Gesamt hielten fĂŒr diese Niederlassung gegenwĂ€rtig 10 Außendienstmitarbeiter und 140 weitere Mitarbeiter in Produktion/Verwaltung die Stellung.

1996

Wiederaufbau der Gießerei in FĂŒrstenwalde

Bereits ein Jahr nach dem Kauf stand der Abriss des in die Jahre gekommenen Gießereikomplexes sowie dessen Wiederaufbau auf gleicher FlĂ€che an.

1995

Kauf der Gießerei in FĂŒrstenwalde

Um bereits am Ausgangspunkt der Wertschöpfungskette die optimale QualitĂ€t der hochwertigen Produkte sicherstellen zu könnnen, entschieden sich die Unternehmer fĂŒr den Kauf der Gießerei Duktil Guss in FĂŒrstenwalde (Brandenburg). Lange Zeit liebĂ€ugelten die GrĂŒnder mit dem Kauf einer Gießerei. Kurz vor knapp - 5 Tage vor der notwendigen Insolvenzanmeldung - unterschrieben diese den Kaufvertrag, denn der Standort Deutschland ĂŒberzeugte.
Zum damaligen Zeitpunkt ein sehr ungewöhnlicher, riskanter aber vorausblickend guter Schritt. Insgesamt 75 ArbeitsplĂ€tze in Deutschland sicherte Hawle mit der Übernahme. Einer fließenden Zusammenarbeit mit dem nun zugehörigen Gusslieferanten stand nichts mehr im Wege. Vor dem Kauf bezog Hawle noch keine Gussteile aus diesem Hause.

1995

MarkteinfĂŒhrung Hawle ZAK-System

Ein ereignisreiches Jahr folgte 1995. Mit der MarkteinfĂŒhrung des ZAK-Systems wurde zusammen mit dem bereits bestehenden BAIO-System ein durchgĂ€ngiges gewindeloses Verbindungssystem geschaffen. Auslöser fĂŒr die Konstruktion des ZAK-Systems war u. a. die Möglichkeit der Inkrustierung und Korrodierung. Bei derartigen gehanften Gewindeverbindungen gibt es immer unbeschichtete Bereiche, die korrodieren oder (hĂ€ufiger) je nach Wasserbeschaffenheit inkrustieren können. Zudem sind gehanfte Verbindungen sehr zeitaufwĂ€ndig und das Ergebnis vom Geschick des Monteurs abhĂ€ngig. Erster Meilenstein in die richtige Richtung war die Doppel-O-Ringverbindung. Nach weiteren Ideen wie z. B. Korrosionsschutzringe lösten sich Hawle‘s Spezialisten vollstĂ€ndig vom stets blanken Gewinde und schafften ein Bajonettsystem. Kennzeichnend fĂŒr dieses Verbindungssystem ist der durchgehende Korrosionsschutz.

1993

MarkteinfĂŒhrung Tauschschieber

Als Urerfindung von Hawle ebnete sich der Tauschflansch schnell den Weg vom Rohr auf den Schieber. Anfangs hauptsĂ€chlich erdverbaut, fand er spĂ€ter immer mehr Verbreitung in Anlagen. Angrenzende Armaturen und Rohrleitungsteile konnten dort nicht immer die Aufgabe der Zugfestigkeit ĂŒbernehmen oder diese Funktion fiel aufgrund von spĂ€teren Umbauten zeitweilig weg. Dieses Problem der Zugsicherung löste sich durch die Entwicklung des zugfesten Tauschschiebers und die dort integrierte Zugsicherheit in den Flanschen. Über angrenzende Bauteile muss sich der Kunde in dieser Hinsicht keine Gedanken mehr machen.

1989

GrĂŒndung Hawle Ungarn

Angestoßen durch Hawle Österreich fiel 1989 der Startschuss in Ungarn. Das dort platzierte Unternehmen gehörte Hawle Österreich, Hawle Deutschland und den Stadtwerken Budapest zu gleichen Teilen. SpĂ€ter verkauften die Stadtwerke ihre Anteile wiederum zu gleichen Anteilen an die beiden Hawle-Unternehmen und ein Umzug von Budapest zum heutigen Standort in Szentendre wurde vollzogen.

1987

MarkteinfĂŒhrung Hawle Freistrom-Unterflurhydrant

Inzwischen beschĂ€ftigte Hawle Freilassing 5 Außendienstmitarbeiter und 68 Mitarbeiter in Produktion/Verwaltung.
Dieses Team aus MĂ€nnern und Frauen schaffte es 1987 den Freistrom-Unterflurhydranten als neue Innovation auf den Markt zu bringen. Der Unterflurhydrant sollte besonders den Anspruch an ein robustes Absperrsystem genĂŒgen, denn gĂ€ngige Hydranten reagierten bis dato empfindlich auf Steine im Netz. Doch auch die Vorteile des inzwischen bewĂ€hrten Hawlingers, allem voran den freien Durchgang, versuchte man zu ĂŒbertragen.
Am Ende erhielten sie einen Freistrom-Unterflurhydranten mit u. a. folgenden besonderen Merkmalen:
Hohe Durchflusswerte, robust durch Steckscheibe, nachtrĂ€glich setzbar und Zugang fĂŒr Messsonden und Molche.

1986

MarkteinfĂŒhrung Schnellbau-MauerdurchfĂŒhrung

Drei Jahre spĂ€ter folgte die nĂ€chste grĂ¶ĂŸere Neuentwicklung. Bisher war es ĂŒblich MauerdurchfĂŒhrungen nass zu verlegen, also einzumörteln. Ein enormer Zeitaufwand aufgrund der Abbindezeit des Mörtels und die notwendige Sorgfalt bzw. das notwendige Geschick des Montagepersonals standen dieser AusfĂŒhrung entgegen. Nachdem die Technik des Kernlochbohrens mittlerweile einfacher geworden war, bestand die Idee der Entwicklung einer TrockenbaumauerdurchfĂŒhrung.
Das Kernloch wĂŒrde bei dieser Erfindung erst nach Fertigstellung des Kellers erstellt, weshalb bis zuletzt auf VerĂ€nderungen in der Planung reagiert und somit der Hausanschlussraum ideal gestaltet werden konnte. Zusammen mit der entwickelten Technik der Stadtwerke Ulm - mit der bei einmaligen Anbringen des KernlochbohrgerĂ€tes alle Kernlöcher fĂŒr die unterschiedlichen Sparten gebohrt werden konnte - bewirkte diese neue Innovation von Hawle, die sogenannte Schnellbau-MauerdurchfĂŒhrung, eine große Erleichterung in diesem Bereich.

1983

MarkteinfĂŒhrung des flanschlosen Armaturen- und FormstĂŒckprogramms „BAIOÂź-System“

Lange Zeit bestand das Angebot nur aus Flanscharmaturen/-rohren, mit dem Nachteil der Unbiegsamkeit der Verbindungen - Spannungsfreiheit ausgeschlossen.
Aber auch die zeitaufwÀndige Montage, die vielen notwendigen Teile sowie die Korrosion der damals verwendeten Schrauben waren SchwÀchen, welchen es entgegenzuwirken galt.

Interesse bei den Rohren bestand vor allem an den auf dem Markt befindlichen Muffensteckverbindungen (Tytonmuffe, damals ohne Zugsicherung). Neben einer schnellen Montage genĂŒgte dieses auch der Anforderung an eine spannungsfreie, bewegliche Verbindung.

Gerade diese Einfachheit ĂŒberzeugte die Fachleute bei Hawle und gebar die Idee der Entwicklung eines derartigen Systems fĂŒr Armaturen. Da die Verbindung von Anfang an zugsicher sein musste,  bestand die Lösung des Problems in der Verwendung einer robusten, einfachen und schnell zu montierenden Bajonett-Verbindung.

1981

Umzug von Ainring in den Neubau nach Freilassing

Erneut vor einer schwierigen Entscheidung standen die Unternehmer 1981, denn Platzmangel am Standort Ainring ließ eine weitere GebĂ€udeerweiterung nicht vermeiden. Die Entscheidung fiel letztlich fĂŒr einen Neubau in Freilassing. Gewollt bzw. geplant war die RĂŒckkehr nach Freilassing ursprĂŒnglich nicht, denn Herr Fach hĂ€tte den Bau gerne erneut in Mitterfelden platziert. Schließlich ĂŒberzeugte das Entgegenkommen der Stadt Freilassing. Die Hawle Mitarbeiter gingen wieder am Ort der ursprĂŒnglichen Wurzeln ihrer TĂ€tigkeit nach. Der erste Teil des bis heute vorhandenen GebĂ€udes fand seinen Platz.

1979

MarkteinfĂŒhrung der Anbohrschelle „Hawlinger“

Mehr Personen bedeuteten auch mehr KapazitĂ€ten fĂŒr Erfindungen und Neuentwicklungen. Es wuchs der Wunsch nach einer robusten Hausanschluss-Armatur, welche die Anforderungen an eine lange Lebens- und Funktionsdauer vor allem im Hinblick auf lange NichtbetĂ€tigung der Armaturen erfĂŒllt. Diese, sowie die Forderung nach einem freien Durchgang, um die Armaturen auch unter Druck ohne lange Versorgungsunterbrechungen setzen zu können, befriedigte bisher kein Wettbewerbsprodukt.
Mit Erfindung der Hawlinger Anbohrschelle schaffte Hawle im Jahr 1979 die Bewerkstelligung dieses Anspruchs.

1977

3 zusĂ€tzliche Außendienstmitarbeiter

Im Jahr 1977 konnte das Unternehmen bereits 3 Außendienstmitarbeiter vermelden. Insgesamt vier MĂ€nner fuhren fortan direkt zum Kunden und boten jegliche technische sowie praktische Hilfe und Beratung an. Eine Expansion fand auch stetig am Standort in Ainring statt. Mittlerweile beschĂ€ftigte das Unternehmen dort 22 Personen.

1975

Erster Außendienstmitarbeiter

Schneller und nĂ€her am Kunden - diesem Ziel nĂ€herten sich die beiden GrĂŒnder mit Einstellung des ersten Außendienstmitarbeiters 1975. (Bild: Kurt Fey)

1973

Vollvulkanisierter BĂŒgel

Bereits frĂŒh durchdachten Hawle Fachleute immer wieder den bestehenden, alten Stand der Technik etablierter Produkte. Noch effizienter, anwendungsfreundlicher und qualitativ hochwertiger - dieses Produktziel entwickelte sich zu einem bis heute nicht stoppenden Prozess.
So kam es auch zur Innovation 1973. Lange Zeit stellten RundstahlbĂŒgel und FlachstahlbĂŒgel die am Markt optimalste Lösung zur Rohrmontage von Anbohr- und Schieberschellen dar. Mit der Weiterentwicklung enstand ein vollvulkanisierter BĂŒgel, welcher die wĂ€hrend der ersten Jahre auftretenden Schwierigkeiten löste. Ein flexibles Bauteil inklusive optimaler Anpassung an die Kontur des Rohres. Dadurch und durch die Breite des BĂŒgels verringert sich die Spannungseinwirkung auf das Rohr. Desweiteren trĂ€gt die GummiumhĂŒllung zur Reduzierung der Spannung bei und bietet einen optimalen Korrosionsschutz.

1971

Umzug nach Ainring

RĂ€umliche KapazitĂ€tsprobleme am Standort Freilassing machten den Aufbau eines grĂ¶ĂŸeren Verwaltungs- und ProduktionsgebĂ€udes sowie den Verkauf des Areals in Freilassing im Jahre 1971 unabwendbar. GroßzĂŒgige BebauungsflĂ€che bot sich dieser Zeit in der Nachbargemeinde Mitterfelden (Gewerbestraße 1). Der gewonnene Platz war ausreichend genug, um sogar einen Teil davon an Atomic zu vermieten.
Entwicklungen blieben trotz der Umzugsarbeiten nicht aus. Im gleichen Jahr konnte der Fleiß der Mitarbeiter belohnt werden, denn das Universal-Schellen-System wurde auf den Markt geschickt.

1969

Schweizer Markteintritt

Den Lebensmittelpunkt hatte Heinz Hawle 1969 in der Schweiz. Dies fĂŒhrte dazu, dass er schließlich auch zum schweizer Markt die TĂŒren fĂŒr die beiden Hawle Unternehmen öffnete. Dort erkannten die Installateure und Wasserversorgungsunternehmen rasch die QualitĂ€t der blauen Hawle Armaturen. Vor allem die korrosionsfeste OberflĂ€chenbeschichtung ĂŒberzeugte und erleichterte die EinfĂŒhrung der Produkte. Um den spezifischen landestypischen Normen sowie HandelsbrĂ€uchen besser gerecht zu werden, baute man auf die GrĂŒndung des selbststĂ€ndigen Unternehmens, der „Hawle Armaturen AG“ in Sirnach und die dortige Teilfertigung.

1967

GrĂŒndung

Herr Engelbert Hawle jun. grĂŒndete am 10. April 1967 kurzer Hand zusammen mit Herrn Hans Fach die E. Hawle KG in der Eisenbahnerstadt Freilassing. Aller Anfang ist schwer, deshalb nutzten die beiden Neueinsteiger das vorhandene österreichische Produktprogramm und versuchten erstmals „nur“ den Vertrieb dieser Produkte innerhalb Deutschlands zu bewĂ€ltigen bzw. aufzubauen.

Schnell wurde bemerkt, dass eine Anpassung an die deutschen BedĂŒrfnisse zur Weiterentwicklung des Unternehmens zwangslĂ€ufig notwendig ist. Der Startschuss fĂŒr die eigene Produktion und selbststĂ€ndige Entwicklungsarbeiten fiel!
In der eigenen Produktionshalle wurden fortan bestehende Produkte auf Kundennachfrage angepasst, Hausanschlussarmaturen erstmalig produziert sowie Versuche mit den ersten Eigenentwicklungen vollzogen.